Quedlinburg Sehenswürdigkeiten: 7 Orte, die Sie sehen sollten

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Quedlinburg Sehenswürdigkeiten: Unsere Fachwerkstadt ist eine Reise wert. Das wird uns von unseren Gästen immer wieder bestätigt. Wer in unsere Stadt kommt, ist von ihrem Charme überwältigt. Mit leuchtenden Augen erzählen uns unserer Gäste, was sie bei ihrem Stadtrundgang entdeckt haben. Was genau macht die Faszination Quedlinburgs aus? Die knapp 2000 Fachwerkhäuser und die Stiftskirche St. Servatius als weithin sichtbares Wahrzeichen gehören dazu. Es gibt noch mehr Sehenswürdigkeiten, die von der über tausendjährigen Geschichte unserer Stadt erzählen. Wir stellen Ihnen 7 davon vor, die Sie bei Ihrem nächsten Besuch in Quedlinburg sehen sollten.


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Quedlinburg Sehenswürdigkeiten Nr. 1: Altstadt mit Rathaus

quedlinburg-sehenswuerdigkeitenWer zum ersten Mal nach Quedlinburg kommt, ist von der Altstadt mit ihrem romantischen Fachwerk fasziniert.

Mit knapp 2000 Fachwerkhäusern hat Quedlinburg mehr als jede andere Stadt in Deutschland.

Ebenfalls einzigartig ist das zusammenhängende Stadtbild, das aus mittelalterlichen Strukturen gewachsen ist.

Seit dem Dreißigjährigen Krieg im 17. Jahrhundert ist Quedlinburg von Zerstörungen weitgehend verschont geblieben.

Wie in einem Lehrbuch lassen sich hier Fachwerkhäuser aus mehreren Jahrhunderten bestaunen.

Sie gehören zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Quedlinburg.

Das Herz der Stadt ist der Marktplatz mit dem Rathaus.

Das Gebäude wurde im Jahr 1310 erstmals urkundlich erwähnt.

Der Dachstuhl ist immer noch im Originalzustand aus dem Ende des 13. Jahrhunderts.

Wir empfehlen Ihnen einen geführten Stadtrundgang durch die Altstadt und das Rathaus, den wir gerne für Sie arrangieren.

Foto: lehnerfoto.de

Quedlinburg Sehenswürdigkeiten Nr. 2: Kirche St. Wiperti mit Krypta

St-Wiperti-KryptaSt. Wiperti ist als ehemaliger Königshof eng mit dem Herrscherhaus der Ottonen verbunden.

Der deutsche König Heinrich I. und sein Sohn Otto I. der Große, im Jahr 962 als römisch-deutscher Kaiser gekrönt, residierten im 10. Jahrhundert in St. Wiperti für die Osterfeierlichkeiten.

Die Krypta ist ein bauliches Zeugnis aus dieser Zeit. Im 12. Jahrhundert wurde St. Wiperti in ein Kloster umgewandelt, das in der Zeit der Reformation aufgelöst wurde.

Bis ins 19. Jahrhundert diente der Bau als evangelische Kirche.

Mit gutem Grund gehört St. Wiperti zu den Sehenswürdigkeiten auf der Straße der Romanik.

Foto: lehnerfoto.de

Quedlinburg Sehenswürdigkeiten Nr. 3: Münzenberg

Museum-MuenzenbergDer Münzenberg mit seinen kleinen Gassen und romantischen Häusern ist eine echte Empfehlung.

Von hier haben Sie einen atemberaubenden Blick auf die Stiftskirche St. Servatius.

Der Münzenberg hat eine über tausendjährige Geschichte.

Hier gründete im Jahr 986 die Äbtissin Mathilde die Klosterkirche St. Marien.

Es war gedacht als Ort zum Gedenken an ihren verstorbenen Bruder Kaiser Otto II.

Die Benediktinernonnen mussten in der Zeit der Bauernaufstände im 16. Jahrhundert den Münzenberg verlassen, da die Klosterkirche geplündert und zerstört wurde.

Später siedelten sich einfache Leute an, die die baulichen Überreste als Grundstein für ihre Häuser nutzten.

Einen Einblick in die Geschichte bietet der Besuch des kleinen Museums auf dem Münzenberg.

Herr Strugalla beantwortet gerne alle Fragen und erklärt, was es mit den Kopfnischengräbern auf sich hat, die dank gläserner Fußbodenplatten zu sehen sind.

Foto: Andre Schubert

Quedlinburg Sehenswürdigkeiten Nr. 4: Fachwerkmuseum Ständerbau

Fachwerkmuseum-Staenderbau-QuedlinburgDas Museum ist in einem zweigeschossigen Haus aus dem Jahr 1310 untergebracht.

Es gehört damit zu den ältesten Fachwerkhäusern Deutschlands und wurde als Hochständerbau errichtet.

Das Museum selbst bietet einen Überblick über die Geschichte des Fachwerkbaus vom 14. Jahrhundert bis in die Gegenwart.

Es erklärt die verschiedenen Baustile in Quedlinburg und Deutschland.

Eine anschauliche Darstellung ist durch mehrere Modelle gegeben.

Auch Details wie Ornamente und andere Schnitzereien werden vorgestellt.

Foto: Andre Schubert

Quedlinburg Sehenswürdigkeiten Nr. 5: Dippe-Denkmal

Neuer-Weg-21-Quedlinburg-Dippe-Denkmal-webDas Denkmal für Gustav Adolf Dippe steht symbolisch für die Tradition der Pflanzenzucht in Quedlinburg, die bis ins Mittelalter zurückreicht.

Es war der Grundstein für die Entwicklung Quedlinburgs zu einem Zentrum der Blumen- und Saatgutzucht im 18. und 19. Jahrhundert.

Zu den bedeutendsten Firmen der Stadt gehörte die Gebr. Dippe AG.

Das Unternehmen wurde im Jahr 1850 von den Gebrüdern Gustav Adolf Dippe und Christof Lorenz Dippe gegründet.

Es erlangte Weltruf. Die Gebr. Dippe AG stand zusammen mit mehr als 20 anderen ortsansässigen Unternehmen für die weltweite Bedeutung Quedlinburgs in der Pflanzenzucht.

So stammten im Jahr 1914 über 60 Prozent der weltweit erzeugten Blumensamen aus unserer Stadt.

Wenn Sie mehr über dieses spannende Kapitel der Quedlinburger Geschichte erfahren wollen, empfehlen wir Ihnen eine Spezialführung.

Das Dippe-Denkmal wurde vom Bildhauer Richard Anders geschaffen, der im Haus Mühlenstraße 20, dem heutigen Hotel Domschatz, im Jahr 1853 geboren wurde.

In unserem Blogpost, hier nachzulesen, erfahren Sie mehr über Richard Anders.

Foto: Olaf Meister [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Quedlinburg Sehenswürdigkeiten Nr. 6: Feininger-Galerie

Lyonel_Feininger-GalerieDer deutsch-amerikanische Künstler und Bauhaus-Meister Lyonel Feininger zählt zu den bedeutenden Künstlern der Klassischen Moderne.

Die gleichnamige Galerie erlaubt einen tiefen Einblick in sein Schaffen.

In der Dauerausstellung sind Gemälde, Grafiken und Objekte zu sehen.

Dazu gehört das kürzlich aufgefundene Skizzenbuch Feiningers, das in dieser Dauerausstellung erstmals dem Publikum zugänglich gemacht wird.

Die Sammlung ist eine Leihgabe des Bauhaus-Schülers und Quedlinburgers Dr. Hermann Klumpp.

Foto: Rosi Radecke

Quedlinburg Sehenswürdigkeiten Nr. 7: Stiftskirche St. Servatius

Stiftskirche-St.-Servatius-QuedlinburgSie ist das Wahrzeichen Quedlinburgs: Die Stiftskirche St. Servatius steht für die über tausendjährige Geschichte der Stadt.

In ihrem heutigen Zustand wurde die Kirche im Jahr 1129 geweiht.

Es existierten mehrere Vorgängerbauten.

Der dritte wurde bei einem Brand im Jahr 1070 zerstört.

Die Kirche, wie wir sie heute kennen, gehörte zu einem Damenstift.

Es wurde auf Wunsch von Mathilde zum Gedenken an ihren verstorbenen Gemahl König Heinrich I. im Jahr 936 gegründet.

Heinrich und Mathilde haben ihre letzte Ruhestätte in der Krypta der Stiftskirche gefunden.

Ein besonderes Highlight ist der Domschatz.

Er gehört zu den bedeutendsten Schätzen Deutschlands.

Ein Besuch lohnt sich.

Foto: lehnerfoto.de


Quedlinburg Sehenswürdigkeiten: Kennen Sie schon unseren Blogpost über den Schlossberg mit der Stiftskirche St. Servatius und dem Schloss?